In Deutschland sind in diesem Jahr bislang weniger Menschen ertrunken als im Vorjahr. Die Opferzahlen variieren je nach Gewässer, Alter und Geschlecht. Die DLRG berichtet von insgesamt 321 Badetoten bis zum Ende der Ferienzeit.
Es zeigt sich, dass mehr Menschen in Flüssen und Seen ertrinken als im Meer und in Schwimmbädern. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg an Badetoten in Bayern, Hamburg, Hessen und Thüringen, während es in Nordrhein-Westfalen einen Rückgang gab. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen, insbesondere junge Männer. Die Statistik zeigt, dass 84% der Ertrunkenen männlich sind. Alarmierend ist auch die Zahl der Kinder bis zehn Jahre, von denen mindestens zwölf ertrunken sind.
Die vorliegenden Daten verdeutlichen, dass bestimmte Gewässer riskanter sind und bestimmte Bevölkerungsgruppen stärker von Badeunfällen betroffen sind. In diesem Kontext spielt die DLRG als private Wasserrettungsorganisation eine bedeutende Rolle bei der Prävention von Ertrinkungsunfällen.

