Freitag, 28.11.2025

Notfall- und Rettungsdienstreform in Deutschland: Zeit für schnelle Maßnahmen

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Eine aktuelle Studie hat aufgezeigt, dass in Deutschland professionelle Hilfe bei einem Herzstillstand nicht überall gleich schnell eintrifft, was direkte Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Betroffenen hat. Dies verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Rettungsdienste.

Die Bundesregierung kündigte eine umfassende Reform zur Verbesserung der Notfallversorgung an, doch bisher ist diese noch nicht in die Tat umgesetzt worden. Medizinische Fachgesellschaften fordern beispielsweise, dass Rettungswagen in mindestens 80% der Fälle innerhalb von 8 Minuten am Einsatzort eintreffen sollen, um die optimalen Überlebenschancen zu gewährleisten.

Die Ergebnisse der Studie belegen, dass mit jeder Minute Verzögerung die Überlebenschance um mehr als 3,5% sinkt. Dies unterstreicht die unmittelbare Notwendigkeit schneller Maßnahmen zur Verbesserung der Eintreffzeiten der Rettungsdienste.

Ein aktueller Gesetzentwurf zur Reform sieht unter anderem vor, dass digitale Notrufabfragen die Rettungsdienste entlasten sollen. Dennoch zeigen Recherchen, dass ein beträchtlicher Anteil der Rettungsdienstbereiche bisher noch nicht auf diese empfohlenen Systeme zurückgreift.

Die verzögerte Umsetzung des Reformgesetzes und die mangelnde Finanzierung haben zu Kritik geführt. Politisches Zögern bei der Implementierung gefährdet nicht nur die Leben der Patienten, sondern belastet auch das Rettungsdienst-Personal zusätzlich.

Die vorliegenden Fakten verdeutlichen die dringende Notwendigkeit einer raschen Umsetzung der Rettungsdienstreform in Deutschland. Es steht außer Frage, dass zeitnahe Maßnahmen nicht nur die Überlebenschancen bei medizinischen Notfällen verbessern, sondern auch die Effizienz und Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst nachhaltig fördern würden.

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