Die Generation der Babyboomer steht vor einer entscheidenden Phase, da bis 2039 jeder dritte Arbeitnehmer in Rente geht. Diskussionen über Anreize für ein längeres Arbeiten und flexible Rentenregelungen prägen die aktuelle Debatte. Studien zeigen, dass Steuervorteile allein nicht ausreichen, um Fachkräfte dazu zu bewegen, länger im Berufsleben zu bleiben. Ein wesentlicher Aspekt ist die Diskrepanz zwischen dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von 67 Jahren und dem frühen Ruhestand vieler Arbeitnehmer, die bereits mit 64 Jahren in Rente gehen.
In Ländern wie Schweden, wo das Renteneintrittsalter höher liegt, wird Arbeit positiver bewertet und das Rentenalter im Durchschnitt später erreicht. Experten fordern daher flexiblere Rentenregelungen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um ältere Arbeitnehmer im Beruf zu halten. Es wird intensiv darüber diskutiert, wie Anreize geschaffen werden können, um Menschen dazu zu motivieren, länger zu arbeiten und gleichzeitig flexiblere Übergänge in den Ruhestand zu ermöglichen. Neben finanziellen Anreizen spielen die Arbeitsqualität und -bedingungen eine entscheidende Rolle, um die ältere Generation erfolgreich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

