Freitag, 28.11.2025

Künstliche Intelligenz im Unterricht: Zeitersparnis und Spaß beim Lernen

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Immer mehr Lehrkräfte setzen auf KI-Plattformen, um ihre Unterrichtsvorbereitung effizienter zu gestalten. Ein aktuelles Ziel ist die Vereinheitlichung der verschiedenen Angebote auf Länderebene.

Die Lehrerin Jaqueline Semper-Jost ist eine der Befürworterinnen dieser Entwicklung und nutzt die KI-Plattform ‚to teach‘ für die Erstellung von Arbeitsmaterialien und Präsentationen. Dies ermöglicht nicht nur eine zeitsparende Vorbereitung, sondern soll auch den Schülern mehr Freude am Lernen bereiten.

Dahinter steckt Felix Weiß, Gründer der Plattform, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Lehrkräfte gezielt zu entlasten. Diese Unterstützung wird in einer Zeit des EdTech-Booms besonders geschätzt, da verschiedene Plattformen wie ‚Simpleshow‘, ‚KI Schulgenie‘ und ‚Perplexity‘ auf dem Markt konkurrieren.

Dennoch gibt es auch kritische Stimmen, die qualitative Unterschiede der Anbieter und Datenschutzbedenken bei der Nutzung von KI im Bildungsbereich anprangern. Besonders deutlich werden die unterschiedlichen Herangehensweisen der Bundesländer, wie z.B. ‚F13‘ in Baden-Württemberg, ‚Fobizz‘ in Rheinland-Pfalz, ‚Fellofish‘ in Sachsen-Anhalt und das länderübergreifende Projekt ‚telli‘ in Schleswig-Holstein.

Die steigende Nutzung von KI-Plattformen für die Unterrichtsvorbereitung zeigt, dass diese Technologie bereits einen festen Platz im Bildungsbereich einnimmt. Jedoch stehen weiterhin Herausforderungen wie Qualitätskontrolle, Datenschutz und die Vereinheitlichung der Angebote zwischen den Bundesländern im Fokus. Es ist von großer Bedeutung, den Einsatz von KI kritisch zu hinterfragen und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden gleichermaßen berücksichtigt werden.

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