Der Immobilienunternehmer René Benko wurde vom Landesgericht Innsbruck teilweise schuldig gesprochen und zu zwei Jahren Haft verurteilt wegen Schädigung seiner Gläubiger. Das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig und steht im Zusammenhang mit seiner Insolvenz als Einzelunternehmer. Es ist Teil einer größeren Serie von Verfahren wegen Betrugs und Untreue in Österreich. Die Insolvenz seines Unternehmens Signa hatte gravierende Auswirkungen auf die Gläubiger, und Benko war auch international als Investor bekannt, unter anderem durch den Erwerb von Warenhauskonzerne wie Kaufhof und Karstadt. René Benko wurde zu zwei Jahren Haft wegen Schädigung seiner Gläubiger verurteilt. Er schaffte Vermögen beiseite, indem er eine Schenkung an seine Mutter tätigte. Es erfolgte ein Freispruch im Fall einer Mietkostenvorauszahlung von 360.000 Euro. Dieses Urteil ist Teil einer Serie von 14 Verfahren wegen Betrugs und Untreue. Die Insolvenz seines Unternehmens Signa fiel in den Herbst 2023, und die Gesamtforderungen der Gläubiger belaufen sich auf Milliarden Euro. Benkos Investitionen in den stationären Handel umfassen bekannte Marken wie Kaufhof und Karstadt, wobei sein Vermögen auf fast fünf Milliarden Euro geschätzt wird. Zusätzlich war er an internationalen Immobilienprojekten wie dem Chrysler Building in New York beteiligt.
Das Urteil gegen René Benko wirft ein Licht auf die komplexen finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten rund um Insolvenzen von Unternehmen und die Verantwortlichkeiten von Unternehmern. Es verdeutlicht auch die Folgen für die Gläubiger bei Insolvenzfällen und die weitreichenden Konsequenzen für die Beteiligten.

