In Deutschland verzeichnen Wärmepumpen einen neuen Meilenstein im Heizungsmarkt, indem sie erstmals Gasheizungen in den Verkaufszahlen übertreffen. Ein Unternehmen in Duisburg setzt auf diese innovative Technologie und rüstet 776 Wohnungen mit Wärmepumpen und Solaranlagen um. Dabei stoßen sie auf Herausforderungen wie die Anpassung der Gebäude durch Dämmung und Heizkörperaustausch. Die damit einhergehenden Kostensteigerungen für die Mieter werden mit langfristigen Einsparungen und Umweltvorteilen gerechtfertigt.
Im bundesweiten Kontext zeigt sich, dass im ersten Halbjahr 2025 erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft wurden. Dieser Trend wird maßgeblich durch staatliche Förderungen beeinflusst, die die Anschaffung attraktiver gestalten. Bis zu 70% staatliche Unterstützung machen die Investition in Wärmepumpen zunehmend lukrativ.
Obwohl die Wärmepumpe an Bedeutung gewinnt, herrscht weiterhin eine spürbare Verunsicherung auf dem Heizungsmarkt. Die fehlende Klarheit in den politischen Rahmenbedingungen bremst viele Bürger bei der Entscheidungsfindung. Es wird deutlich, dass die staatliche Förderung eine Schlüsselrolle spielt, um die Attraktivität der Wärmepumpen zu steigern und die Energiewende im Wärmesektor voranzutreiben.

