Die finanzielle Benachteiligung von Frauen im Vergleich zu Männern ist ein aktuelles Thema, das nicht nur auf die ungleiche Bezahlung, sondern auch auf strukturelle Unterschiede wie Teilzeitarbeit, den Gender Pay Gap und den Gender Pension Gap hinweist. Laut aktuellen Statistiken verdienen Frauen durchschnittlich 16 Prozent weniger als Männer, selbst bei gleicher Qualifikation in identischen Jobs. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Situation von Frauen zu verbessern.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und seltener in Führungspositionen vertreten sind. Zusätzlich erbringen Frauen einen enormen Beitrag zur Gesellschaft durch 72 Milliarden Stunden unbezahlte Care-Arbeit pro Jahr allein in Deutschland. Diese Faktoren führen dazu, dass Frauen weniger in die Rentenkasse einzahlen und somit weniger Rentenpunkte sammeln, was letztendlich zu Altersarmut führen kann.
Die Studie zeigt auch, dass Frauen im Durchschnitt über weniger Finanzwissen verfügen und weniger Vertrauen in ihre Finanzkompetenz haben. Um die Rentenlücke zu schließen, sollten Frauen frühzeitig mit einer individuellen Finanzplanung beginnen. Es wird empfohlen, einen klaren Überblick über die eigenen Finanzen zu erhalten, eine konkrete Sparrate festzulegen und mögliche Vorsorgestrategien zu prüfen.
Ein interessanter Aspekt ist zudem, dass Frauen, die an der Börse investieren, nachweislich erfolgreich sind. Daher ist es entscheidend, dass Frauen eine spezifische Finanzplanung entwickeln und sich frühzeitig mit ihren finanziellen Belangen auseinandersetzen, um die finanzielle Gleichstellung und die Schließung des Gender Pension Gaps voranzutreiben.

