Die Schriftstellerin Dorothee Elmiger konnte sich über den Gewinn des Deutschen Buchpreises für ihr Werk ‚Die Holländerinnen‘ freuen, das trotz anfänglicher Schwierigkeiten nun die hoch angesehene Auszeichnung erhält. Der Roman erzählt die Geschichte eines Theaterprojekts im südamerikanischen Urwald, das außer Kontrolle gerät und seine Teilnehmer in Angst und Schrecken versetzt.
Elmiger, die zeitweise mit düsteren Gedanken zu kämpfen hatte und fast mit dem Schreiben aufgehört hätte, wurde mit dem Preis in Höhe von 25.000 Euro belohnt. Dieser renommierte Literaturpreis wird bereits seit 2005 jährlich verliehen und würdigt herausragende deutschsprachige Werke.
Der Roman ‚Die Holländerinnen‘ beeindruckte die Jury insbesondere durch seinen fesselnden und distanzierten Stil. Das Werk führt die Leser in die Themen von Gewalt, Beherrschung und Dominanz ein, die von Elmiger auf eindringliche Weise beleuchtet werden. Es wird betont, dass die Autorin kurz davor stand, das Schreiben aufzugeben, bevor sie sich entschloss, die Handbremse zu lösen und das Buch zu vollenden. Ihre Entschlossenheit und Kreativität zahlen sich nun mit dieser bedeutsamen Auszeichnung aus.

