Freitag, 28.11.2025

Maler-Azubi Mohammad in Angst vor Abschiebung nach Afghanistan

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Inmitten der Debatte um regelmäßige Abschiebeflüge nach Afghanistan gerät auch das Schicksal von Mohammad, einem Maler-Azubi in Deutschland, ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mohammad, der 2018 vor den grausamen Übergriffen der Taliban aus seiner Heimat floh und hier Schutz suchte, sieht nun seine Zukunft bedroht. Die Bundesregierung plant verstärkte Abschiebungen, die auch gut integrierte Menschen wie Mohammad betreffen.

Für Mohammad, der in einem Malerbetrieb wertvolle Erfahrungen sammelte und sich als Fachkraft im Handwerk bewährte, steht alles auf dem Spiel. Die Ablehnung von Asylanträgen von afghanischen Staatsangehörigen durch die Regierung stößt auf Kritik von Menschenrechtlern und Organisationen wie Amnesty International. Die Ungewissheit über seine Zukunft belastet Mohammad, der darauf hofft, seine Ausbildung in Deutschland beenden zu können.

Dieser Fall verdeutlicht nicht nur die persönliche Tragödie von Mohammad, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die Komplexität der deutschen Asylpolitik und den bestehenden Fachkräftemangel im Handwerk. Die Bedeutung von migrantischen Arbeitskräften, insbesondere in Branchen wie dem Malerhandwerk, wird deutlich, während die Diskussion um Abschiebungen nach Afghanistan an Schärfe gewinnt.

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