Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt wird der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter Taleb A. eröffnet. Der Angeklagte zeigt keine Reue und äußert sich verwirrt zu den Vorwürfen. Die Anklage spricht von einem heimtückischen Anschlag aus niedrigen Beweggründen. Taleb A. hat eingeräumt, das Auto gesteuert zu haben, zeigt jedoch keinerlei Reue. Seine Äußerungen zu verschiedenen Themen und politischen Erklärungen wirken verwirrend.
Beim Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vor einem Jahr kamen tragischerweise sechs Menschen ums Leben, und über 300 weitere wurden verletzt. Die Anklage bezeichnet den Anschlag als geplant und heimtückisch, motiviert durch niedrige Beweggründe.
Der Prozess gegen Taleb A. wird als einer der größten der Nachkriegsgeschichte bezeichnet. Die Stadt Magdeburg zeigt sich besorgt um die Sicherheit und hat vorerst die Genehmigung für einen Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausgesetzt.
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