Die AfD zeigt ein ambivalentes Verhältnis zur US-Regierung unter Donald Trump, obwohl Teile ihrer Anhängerschaft skeptisch gegenüber den Vereinigten Staaten sind. Ein aktuelles Beispiel dieser Thematik ist der Fall des AfD-Lokalpolitikers Joachim Paul, der aufgrund von Zweifeln an seiner Verfassungstreue vom Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen ausgeschlossen wurde. Dies wirft ein Schlaglicht auf die Bemühungen der AfD, die Nähe zur Trump-Regierung zu suchen, während sie gleichzeitig Beziehungen zu autokratischen Regierungen wie Russland und China pflegt.
Insbesondere in Ostdeutschland ist die AfD-Anhängerschaft kritisch gegenüber den USA eingestellt, was die ambivalente Haltung der Partei zu den Vereinigten Staaten weiter unterstreicht. Trotz dieser Skepsis strebt die AfD bewusst eine Annäherung an die Trump-Regierung an, was ihre diplomatischen Positionen und strategischen Interessen verdeutlicht. Insgesamt zeigt sich die AfD in ihren internationalen Beziehungen uneinheitlich und offenbart dabei eine Spannung zwischen US-Skepsis und dem Streben nach Nähe zur gegenwärtigen US-Regierung.
Auch interessant:
- Kontroverse um Reparationsforderungen: Polens Präsident Nawrocki bekräftigt Forderung nach 1,3 Billionen Euro bei Antrittsbesuch in Berlin
- Bundeskanzler Merz warnt vor zunehmendem Antisemitismus bei Wiedereröffnung der Synagoge in München
- Sinan Selen wird neuer Verfassungsschutzpräsident: Bundesamtsspitze nach monatelanger Vakanz besetzt

