Freitag, 28.11.2025

Außenminister Wadephul bleibt bei seiner Einschätzung zu Syrien trotz Kritik

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Außenminister Wadephul verteidigt entschieden seine kontroversen Äußerungen bezüglich der Situation in Syrien. Trotz starker Kritik, vor allem aus den Reihen seiner eigenen Partei, der CSU, bleibt er bei seiner Einschätzung, dass die Rückkehr in das zerrüttete Land nur eingeschränkt möglich ist. Er unterstreicht die extreme Schwierigkeit, mit der Rückkehrer in Damaskus und anderen syrischen Städten konfrontiert sind, indem er den Zustand dieser Orte mit Deutschland im Jahr 1945 vergleicht.

Die Bundesregierung wird in seiner Argumentation hervorgehoben, da sie aktiv den Wiederaufbau unterstützt und Druck auf syrische Staatsbürger ausübt, sich an der Gesellschaft zu beteiligen und ihre Heimat zu rekonstruieren. Wadephul betont, dass die Rückführung von Straftätern und Gefährdern priorisiert wird, während gut integrierte Syrer in Deutschland geschätzt und gefördert werden.

Der Außenminister streicht die Schwierigkeiten hervor, die einer Rückkehr nach Syrien im Wege stehen, und plädiert für ein realistisches Verständnis der Situation. Er fordert dazu auf, Syrer zu einer Rückkehr zu motivieren und den Wiederaufbau aktiv zu unterstützen. Gleichzeitig wird klargestellt, dass nicht alle Flüchtlinge langfristige finanzielle Unterstützung erhalten werden und die Integration in die deutsche Gesellschaft im Fokus steht.

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