Das Bundeskabinett trat zu einer zweitägigen Klausurtagung in der Villa Borsig in Berlin zusammen, um über wichtige Reformen zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und der Reduzierung der Bürokratie. Insgesamt sind etwa 80 Maßnahmen in einer umfassenden Modernisierungsagenda geplant, die auch eine Senkung der Bürokratiekosten um 25 Prozent vorsieht.
Kanzler Merz setzt sich für zügige Reformen ein, betont jedoch die Notwendigkeit eines schrittweisen Prozesses, um mögliche Streitereien zwischen der Union und der SPD zu vermeiden. Dies ist vor dem Hintergrund aktueller Umfragen besonders relevant, die Kritik an der Arbeitsweise der Koalitionspartner aufzeigen.
Die Klausurtagung zielt darauf ab, konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft und zur Effizienzsteigerung im Verwaltungsbereich zu erarbeiten. Die Zusammenarbeit und Harmonie zwischen den Partnern der Schwarz-Rot Koalition werden als entscheidende Faktoren für den Erfolg dieser Reformen angesehen.

