Die geplanten Reformen beim Bürgergeld stoßen auf scharfe Kritik von verschiedenen politischen Akteuren und Sozialverbänden, insbesondere bezüglich der neuen Grundsicherung und möglichen Leistungskürzungen. Die Kritik kommt von Sozialverbänden, Linken, Grünen und Gewerkschaften, während trotz parteiinterner Unterstützung Unmut in der SPD herrscht. Es ist die Rede von geplanten Kürzungen oder Streichungen von Leistungen, wobei die Koalition ihren Fokus auf Arbeitsvermittlung und Einsparungen legt. Die Diskussion dreht sich auch um gerechte Löhne und die Gerechtigkeit für arbeitende Menschen, während Kritik am möglichen Sanktionsregime laut wird und Widerstand gefordert wird. Innerhalb der SPD-Fraktion besteht Gesprächsbedarf.
Es wird erwartet, dass die Debatte und Diskussion innerhalb der SPD weiter an Fahrt gewinnt, insbesondere hinsichtlich des Gesetzentwurfs zur neuen Grundsicherung. Trotz der Kritik und Unstimmigkeiten strebt die Partei an, ein Gesetz zu verabschieden, das auch die Zustimmung der Gewerkschaften erhält.
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