Donnerstag, 15.01.2026

Gefälschte Medikamente: Die dunkle Seite des Online-Handels mit Arzneien

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In einem aktuellen Warnhinweis wird die Risikobereitschaft beim Kauf von Medikamenten über das Internet hervorgehoben, insbesondere in Bezug auf zweifelhafte Quellen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem illegalen Handel mit gefälschten Medikamenten, der neben dem Schmuggel von gefälschten Präparaten auch die Verbreitung gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe umfasst. Die Gefahr liegt darin, dass gefälschte Medikamente oft falsche Dosierungen, fehlende Wirkstoffe oder sogar krebserregende Substanzen enthalten.

Jährlich werden etwa zwei Millionen Pillen und Ampullen ohne ordnungsgemäße Einfuhrgenehmigung sichergestellt, was das Ausmaß der Problematik verdeutlicht. Diese illegalen Medikamente werden mit beträchtlichen Gewinnspannen gehandelt, was die Motivation der Kriminellen unterstreicht. Verbraucher werden aufgefordert, auf fehlende Sicherheitsmerkmale und Fantasielogos zu achten, um sich vor potenziell gefährlichen Produkten zu schützen. Zudem wird klar darauf hingewiesen, dass der Kauf und Import von Medikamenten außerhalb der Europäischen Union illegal ist und mit ernsten Konsequenzen verbunden sein kann.

Es wird dringend empfohlen, Medikamente nur von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, um das Risiko gefälschter oder gesundheitsschädlicher Produkte zu minimieren. Darüber hinaus wird die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Ländern betont, um effektiv gegen die organisierte Kriminalität im Arzneimittelhandel vorzugehen. Dieser Schritt ist entscheidend im Kampf gegen die Verbreitung gefälschter Medikamente und die Sicherstellung der Gesundheit der Verbraucher.

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