Die Anzahl der Stiftungen in Deutschland hat kürzlich ein Rekordhoch erreicht, wobei die überwiegende Mehrheit gemeinnützig ist. Trotz dieses positiven Trends stehen kleinere Stiftungen jedoch vor erheblichen Herausforderungen bei der Finanzierung und sind oft inaktiv. Besonders kritisiert wird die Präferenz der Banken für größere Stiftungen, von denen sie durch Vermögensverwaltung profitieren.
Um diese Problematik anzugehen, wurden umfassende Änderungen im Stiftungsrecht vorgenommen, um mehr Transparenz zu schaffen und die Situation für kleinere Stiftungen zu verbessern. Mit über 100 Milliarden Euro Stiftungsvermögen in Deutschland sind die meisten Stiftungen jedoch vergleichsweise klein, mit einem Grundstock von weniger als einer Million Euro.
Ein konkretes Beispiel für die Finanzierungsschwierigkeiten kleiner Stiftungen ist die Stiftung von Vanessa Weber, die sich für Klima- und Jugendbildungsprojekte engagiert. Gleichzeitig äußert Felix Oldenburg Kritik an der häufigen Inaktivität kleiner Stiftungen und an der Rolle der Banken in diesem Bereich.
Insgesamt verdeutlicht sich im Stiftungswesen in Deutschland eine komplexe Situation. Die jüngsten gesetzlichen Änderungen zielen darauf ab, mehr Transparenz zu schaffen, wobei jedoch weiterhin Diskussionen über die Finanzierung und Effektivität von Stiftungen im Fokus stehen.