Donnerstag, 15.01.2026

Deutschland erneut unzureichend auf den Winter vorbereitet: Über 500 Medikamente schwer verfügbar

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Deutschland ist laut dem Apothekerverband schlecht auf den Winter vorbereitet, da über 500 Medikamente als schwer verfügbar gelten. Besonders betroffen sind Antibiotika für Kinder, Mittel gegen Asthma und ADHS. Die Versorgungslage mit einigen Arzneimitteln wird als gefährdet angesehen.

Die Lieferengpässe bei Arzneimitteln in Deutschland werfen erneut Fragen zur Vorbereitung auf den Winter auf. Mehr als 500 Medikamente gelten als schwer verfügbar, wobei einige mit einem Versorgungsmangel konfrontiert sind. Insbesondere Antibiotika-Säfte für Kinder, Asthma-Mittel und ADHS-Medikamente stehen im Fokus der Problematik. Im Gegensatz dazu sind Fieber- und Erkältungsmittel sowie Hustensäfte gut versorgt.

Die aktuelle Situation verdeutlicht die Abhängigkeit von ausländischen Produktionsstätten außerhalb Europas, insbesondere in China und Indien, die die Arzneimittelversorgung in Deutschland beeinflussen. Früher spielte Deutschland selbst eine bedeutende Rolle als Produktionsstätte, doch mit der Verlagerung vieler Werke ins Ausland entstehen zunehmend Engpässe. Dies ist nicht das erste Mal, dass Lieferengpässe bei Arzneimitteln beobachtet wurden, und auch in der aktuellen Wintersaison 2024/25 sind hunderte Medikamente betroffen.

Die anhaltende Problematik mit Lieferengpässen bei Arzneimitteln wird als kritisch eingestuft und als wiederkehrendes Problem wahrgenommen. Die fortschreitende Abhängigkeit von globalen Produktionsstandorten stellt eine ernste Gefahr für die Versorgungssicherheit in Deutschland dar. Es bedarf dringender Maßnahmen, um die Risiken zu mindern und Engpässe zu verhindern.

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