Die Deutsche Bahn hat einen Vertrag mit dem saarländischen Hersteller Saarstahl abgeschlossen, um in Zukunft Schienen aus klimafreundlich produziertem Stahl zu verwenden. Dieses Pilotprojekt umfasst rund 1.000 Tonnen ‚grünen‘ Stahl, der dank einer speziellen Technologie aus Altschienen und Schrott hergestellt wird und dadurch um bis zu 70 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen verursacht.
Durch die Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und Saarstahl wird die Förderung nachhaltiger Lieferketten in der Bahnindustrie vorangetrieben. Trotz der positiven Umweltauswirkungen ergeben sich Herausforderungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von ‚grünem‘ Stahl, da dieser höhere Kosten verursacht als herkömmlicher Stahl.
Die Vereinbarung zwischen den Parteien markiert somit einen bedeutenden Schritt zur Reduzierung von Treibhausgasen in der Bahnindustrie. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die Überwindung der wirtschaftlichen und Verfügbarkeitsprobleme von ‚grünem‘ Stahl entscheidend ist, um eine langfristig nachhaltige Produktion zu etablieren.

