Freitag, 28.11.2025

Mödlareuth: Ein Museumsdorf als Brennglas der deutschen Teilungsgeschichte

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Das Museum in Mödlareuth präsentiert eindrucksvoll den Alltag und die Geschichte der innerdeutschen Grenze. Nach einem aufwändigen Neubau und einer Neukonzeption öffnete das Museum im November seine Türen für Besucher. Es ist ein Abbild des ehemaligen geteilten Dorfes und fungiert als bedeutendes Museum für die deutsch-deutsche Teilung.

Der Neubau des Museums, der mit 22 Millionen Euro finanziert wurde und im Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeweiht wurde, unterstreicht die Wichtigkeit der Erinnerungskultur. Die Dauerausstellung des Museums thematisiert lokale Ereignisse und das Leben mit der Mauer innerhalb des geteilten Dorfes. Trotz Herausforderungen bei der Beschaffung lokaler Ausstellungsobjekte, aufgrund des damaligen Fotografierverbots der Grenzanlagen in der DDR, zeigt das Museum beeindruckende Artefakte wie das selbstgebaute Fluchtflugzeug.

Die Neugestaltung des Museums Mödlareuth vereint verschiedene Perspektiven der deutschen Teilungsgeschichte und bietet den Besuchern ein fesselndes Ausstellungserlebnis. Trotz kontroverser Diskussionen über die Modernisierung der Außenanlagen bleibt das Museum eine bedeutende Gedenkstätte für die innerdeutsche Teilung. Es setzt sich weiterhin engagiert für die Aufarbeitung und Vermittlung dieser geschichtsträchtigen Thematik ein.

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