Donnerstag, 15.01.2026

Klimafiktion in der Literatur: Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit

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Die Bedeutung von ‚Climate Fiction‘ als literarisches Genre wird sowohl in Deutschland als auch im internationalen Kontext beleuchtet. Dabei steht die Darstellung der Herausforderungen des Klimawandels im Mittelpunkt, mit dem Ziel, ein Umdenken in der Gesellschaft anzuregen.

Climate Fiction, auch bekannt als Cli-Fi, reflektiert die ambivalenten Gefühle von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit angesichts des Klimawandels. Laut Gregers Andersen stellt dieses literarische Genre eine wichtige Ergänzung zur Klimawissenschaft dar und trägt somit zur multidimensionalen Auseinandersetzung mit dem Thema bei.

In Deutschland gewinnt das Thema Klimawandel allmählich an Aufmerksamkeit, wobei die Diskussion um die Abgrenzung zwischen Katastrophenszenarien, Nature Writing und Climate Fiction an Bedeutung gewinnt. Dies spiegelt sich auch in der Gründung des Climate Fiction Writer Europe Verbands wider, der dazu beitragen soll, das Genre zu fördern.

Bedeutende Autoren wie Maja Lunde und T.C. Boyle prägen die Climate Fiction mit ihren Werken. Ihr Ziel ist es, die Leser zum Umdenken anzuregen und einen Bewusstseinswandel hinsichtlich des Klimawandels zu unterstützen.

Insgesamt wird die Literaturgattung Climate Fiction als ein wichtiger Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Klimawandel betrachtet. Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit in Deutschland besteht noch Potenzial für eine breitere Anerkennung und Verbreitung. Autoren wie Maja Lunde und T.C. Boyle setzen sich für eine ausgewogene Darstellung von Zukunftsszenarien ein, die sowohl zum Handeln als auch zur Hoffnung anregen sollen.

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