In Deutschland nehmen 35 Prozent der Jugendlichen einen erschütternden Weg, der sie zu selbstverletzendem Verhalten führt. Doch die Dunkelheit hat einen Ausweg gefunden, der nicht nur die Narben bedeckt, sondern sie in Kunstwerke verwandelt: Tattoos.
Therapie und alternative Methoden spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Krisen. Ein inspirierendes Projekt, bekannt als ‚Überwunden‘, bringt Betroffene zusammen, um ihre Geschichten zu teilen und gemeinsam ihre Narben mit künstlerischen Motiven zu überdecken. Diese Tattoos über Narben dienen nicht nur der Ästhetik, sondern tragen eine tief symbolische und heilsame Bedeutung für diejenigen, die sie tragen.
Selbstverletzendes Verhalten ist vielschichtig und kann verschiedene Ursachen haben, von Depressionen über traumatische Erfahrungen bis hin zu Mobbing. Doch das Projekt ‚Überwunden‘ zeigt einen Weg der Heilung und Überwindung. Es zeigt, dass es möglich ist, aus dem Teufelskreis des selbstverletzenden Verhaltens herauszufinden und eine neue Perspektive zu gewinnen. Die öffentliche Präsenz und Teilnahme der Betroffenen soll anderen Mut machen und verdeutlichen, dass Solidarität und Unterstützung vorhanden sind.
Es ist von großer Bedeutung, über selbstverletzendes Verhalten aufzuklären und Hilfestellungen anzubieten, um Betroffenen einen Weg zur Heilung zu ebnen. Die Geschichten von Mut und Überwindung zeigen, dass trotz der tiefen Krisen ein Weg ins Licht möglich ist, unterstützt durch die transformative Kraft der Kunst und Gemeinschaft.

