Im Großen Festsaal des Wiesbadener Rathauses empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher am 30. Januar Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Jugendbegegnung Create, Connect, Click. Jugendliche aus Deutschland, Slowenien und Portugal stellten Ergebnisse ihrer mehrtägigen Zusammenarbeit vor und erhielten zum Abschluss den EU Youthpass als Anerkennung für ihr Engagement und die erworbenen Kompetenzen.
Projekt und Inhalte
Ziel der Begegnung war es, junge Menschen grenzüberschreitend zu vernetzen und ihre Medienkompetenz zu stärken. In gemischten internationalen Teams beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Medienkonsum, Meinungsbildung, Desinformation und digitaler Verantwortung. Praktisch erarbeiteten sie eigene Formate wie kurze Videos, Podcasts und Interviews zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen.
Austausch und Ergebnisse
Neben der fachlichen Arbeit spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Durch Workshops, Diskussionen und informelle Treffen lernten die Jugendlichen unterschiedliche Perspektiven kennen, bauten Vorurteile ab und stärkten gegenseitiges Vertrauen. Die Organisatorinnen beschrieben den Prozess als Beitrag zum europäischen Zusammenhalt, weil er junge Menschen dazu anrege, sich aktiv, reflektiert und verantwortungsvoll in die demokratische Gesellschaft einzubringen.
Träger und Förderung
Veranstaltet wurde die Jugendbegegnung von der Caritas Jugendhilfe Wiesbaden in Kooperation mit der slowenischen Organisation Zavod Manipura und dem portugiesischen Grupo Recreativo Regufe. Das Projekt wurde durch Jugend für Europa, die Nationale Agentur für das EU Programm Erasmus Plus Jugend in Aktion, gefördert. Die Begegnung ist Teil eines kontinuierlich ausgebauten internationalen Kooperationsprozesses und richtet sich gezielt auch an Jugendliche aus der stationären Jugendhilfe.
Dr. Patricia Becher betonte die Bedeutung solcher Begegnungen für Orientierung, Verantwortungsbewusstsein und demokratisches Denken in einer von Medien geprägten Welt. Der Rathausempfang machte nach Angaben der Veranstalterinnen sichtbar, welchen Beitrag internationale Jugendprojekte zum Zusammenhalt in Europa leisten können.
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