Die taz, als erste überregionale Tageszeitung in Deutschland, hat sich entschlossen, den Weg der digitalen Transformation zu beschreiten. In dieser Zeit des Wandels gelingt es der taz, einen Großteil ihrer Leserschaft für diesen Schritt zu gewinnen. Während die traditionelle Print-Auflage allgemein rückläufig ist, wird das E-Paper als eine Art Brückenprodukt zwischen der gedruckten und digitalen Welt betrachtet.
Der Journalismus wird weiterhin als fundamentaler Demokratie-Garant angesehen, wobei die Verlage vor der Herausforderung stehen, ihre Leser trotz der Veränderungen im Mediennutzungsverhalten zu erreichen. Die Bedeutung von Informationen und Zugang für alle wird immer wichtiger in einer zunehmend digitalisierten Welt.
In den USA leidet der Journalismus unter dem Fehlen von Tageszeitungen in bestimmten Regionen, während in Skandinavien der Lokaljournalismus gezielt gefördert wird. Die taz setzt hierbei ein Zeichen, indem sie einen freien Zugang zu ihren Inhalten für alle anbietet.
Die erfolgreiche digitale Transformation der taz unterstreicht die Notwendigkeit, den Journalismus als Demokratie-Garant zu schützen und weiterzuentwickeln. Verlage müssen sich den Herausforderungen stellen, um sicherzustellen, dass Informationen für alle zugänglich bleiben und eine Informationselite vermieden wird. Die Zukunft des Journalismus wird zweifelsohne von technologischen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz geprägt sein, die den Informationsmarkt weiter verändern werden.

