Montag, 11.05.2026

Wiesbaden fasst Ordnungsamt in neuem Gebäude in Schierstein zusammen

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Am Freitag, 8. Mai, wurde in der Stielstraße 3 in Schierstein ein neues Verwaltungsgebäude für das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden eingeweiht. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft WiBau errichtete den dreigeschossigen Neubau, der künftig mehrere bisher über die Stadt verteilte Einheiten zusammenführt und moderne Arbeitsbedingungen bieten soll.

Aufgaben und Ausstattung

In dem Gebäude sind künftig die Abteilungen Ordnungswesen und Gewerbewesen, das Veranstaltungsbüro sowie die Abteilung für Waffen, Jagd und Fischerei untergebracht. Ergänzt wird das Raumangebot durch Besprechungsräume, Archivflächen und eine Dachterrasse für die Beschäftigten. Die Stadt erwartet, dass die räumliche Konzentration die interne Zusammenarbeit erleichtert und die Wege für die Bürgerinnen und Bürger verkürzt.

Städtebaulicher Kontext und Ziele

Die Einweihung bezeichnet die Stadtverwaltung als weiteren Schritt in der Entwicklung des Ortsteils Schierstein. Oberbürgermeister Gert Uwe Mende hob die Bedeutung des Projekts für die Servicequalität der Verwaltung hervor und machte deutlich, dass mit den neuen Räumen nicht nur moderne Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch eine nachhaltige Verbesserung der Bürgerdienste angestrebt wird.

Bauablauf und Naturschutz

Der Bauablauf begann nach der Inbetriebnahme der neuen KFZ Zulassungsstelle im Jahr 2024. Auf dem Grundstück wurden anschließend die verbliebenen Altbauten zurückgebaut, um Platz für den Neubau zu schaffen. Nach Angaben des für die Ausführung verantwortlichen Architekten erstreckten sich die Abbrucharbeiten über den Sommer 2024, der Rohbaubeginn erfolgte im Dezember 2024 und die Fertigstellung im März 2026. Vor dem Abbruch wurden in Abstimmung mit dem Umweltamt Jungtiere von Gartenschläfern umgesiedelt.

Materialwahl und Trägerschaft

Bau und Verkehrsdezernent Andreas Kowol betonte die architektonische Klarheit und die nachhaltige Bauweise des Projekts. Als Beispiele nannte er ein Gründach und eine dauerhaft gestaltete Fassade. Die WiBau realisiert das Gebäude im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags und vermietet es an die Landeshauptstadt. Der Geschäftsführer der WiBau, Christoph Golla, zeigte sich mit dem Verlauf der Umsetzung zufrieden und verwies auf die verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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