Die EU-Handelskammer schlägt Alarm angesichts des bestehenden Handelsungleichgewichts mit China und ruft nach einer faireren Partnerschaft zwischen den beiden Handelspartnern. Laut der Kammer führt Chinas Exportüberschuss gegenüber der EU zu einem deutlichen Handelsdefizit, da China mehr exportiert als importiert. Dabei beläuft sich der EU-Importanteil aus China auf 21%, während der Exportanteil nach China lediglich bei 8% liegt. Dies resultiert in einem Handelsdefizit von über 300 Milliarden Euro für die EU, welches die europäischen Firmen stark belastet.
Die EU-Handelskammer kritisiert die unfairen Handelspraktiken Chinas und fordert nachdrücklich Veränderungen, um gerechtere Bedingungen für europäische Unternehmen zu schaffen. Obwohl die chinesischen Exporte steigen, bleiben sie hinter den Erwartungen zurück. In diesem Zusammenhang appelliert die Kammer an China, Maßnahmen zur Anpassung seiner Handelspraktiken zu ergreifen und ein ausgewogeneres Verhältnis im Handel mit der EU zu schaffen, das beiden Seiten Vorteile bringt.
Es wird betont, dass die EU-Handelskammer mögliche Reaktionen auf Chinas Handelsüberschuss voraussieht und dringend Maßnahmen zur Verbesserung des Handelsklimas einfordert. Marktmechanismen und faire Wettbewerbsbedingungen werden als unerlässlich angesehen, um langfristige Vorteile für europäische Unternehmen zu gewährleisten und eine ausgewogene Partnerschaft zwischen der EU und China aufrechtzuerhalten.
Auch interessant:

