Portugal erlebt einen signifikanten Anstieg an nordamerikanischen Touristen und dauerhaften Siedlern, der den Immobilienmarkt des Landes maßgeblich beeinflusst. Aktuellen Berichten zufolge sind in Portugal mehr US-Amerikaner anzutreffen als Deutsche oder Spanier. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Anzahl der US-Bürger, die dauerhaft nach Portugal ziehen, seit der Amtszeit von Donald Trump um das Siebenfache erhöht hat.
Der portugiesische Immobilienmarkt steht vor spürbaren Veränderungen, die vor allem durch steigende Preise und wachsende soziale Ungleichheiten geprägt sind. Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichneten die Immobilienpreise in Portugal einen Anstieg um beachtliche 16,3 Prozent, was das Land zu einem der am stärksten betroffenen in Europa macht. Das Verhältnis zwischen Einkommen und Immobilienpreisen in Portugal erreicht derzeit einen bedenklichen Höchststand.
Trotz dieser Entwicklungen hat die Politik bisher keine langfristigen Lösungen für das Wohnungsproblem des Landes gefunden. Die steigende Nachfrage nach Wohnraum, bedingt durch den Zustrom von US-amerikanischen Touristen und Siedlern, stellt die portugiesische Regierung vor Herausforderungen im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und bezahlbaren Wohnraum für die Einheimischen. Es wird zunehmend dringlich, dass die Politik Maßnahmen ergreift, um den wachsenden Wohnungsmarkt zu regulieren und nachhaltige Lösungen für das Wohnungsproblem zu finden.

