TV-Moderator Jan Böhmermann hat entschieden die Vorwürfe des Kulturstaatsministers Roger Weimer zurückgewiesen, ihm bei einer Ausstellung eine Bühne für Antisemitismus gegeben zu haben. Böhmermann betonte seine klare Haltung gegen Antisemitismus und wies darauf hin, dass er und sein Team künstlerisch frei bei der Gestaltung der Ausstellung sind.
Weimer hatte kritisiert, dass das geplante Konzert des Rappers Chefket als antisemitisch anzusehen sei. Er forderte Maßnahmen gegen jegliche antisemitischen Äußerungen im Rahmen der Ausstellung. Der Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, Ndikung, unterstrich, dass in diesem Kontext kein Platz für Antisemitismus sei.
Die Ausstellung umfasst Konzerte, Shows und Gesprächsrunden, bei denen die Besucher ihre Handys abgeben müssen. Die Kontroverse und die Diskussionen, die das geplante Konzert ausgelöst hat, zeigen die Spannungen und Meinungsverschiedenheiten, die das Thema Antisemitismus noch immer in der Gesellschaft hervorruft.

